benedikt steiner

dichtung in sprache, bild & raum

spuren in einem – verortungen

performative arbeiten

kollektive lyrikperformance

text als gebilde im übergang von fest zu flüssig, hin zum schweben – jeweils stabil genug, um für sich zu stehen, jedoch mit etlichen offenen enden. die im raum verteilten texte des gedichtezyklus spuren in einem werden beim kollektiven querlesen dekonstruiert und in neue zusammenhänge gesetzt: plötzlich ein chor, spontane dialoge, unerwartete verknüpfungen; oszillierend zwischen kakophonie und gleichklang, zwischen sinn und unsinn. improvisierend spannt sich ein ephemerer sprachraum auf, der nur so lange besteht, wie er von den beteiligten sprechend und hörend erzeugt wird – stets fragil und höchst lebendig zugleich!

„nicht bloß zu bestandteilen einer bereits vorgeplanten choreographie, sondern teil eines prozesses zu werden, in dem das ergebnis gemeinsam erarbeitet wird.“ (mark terkessidis: kollaboration, s. 182)

f23, wien
alte schmiede, wien
erbsenfabrik im brick-5, wien
salon brestel, wien
theater rampe, stuttgart
neubad, luzern

2018/2021