benedikt steiner

dichtung in sprache, bild & raum

störe meine ordnung

performative arbeiten

jeweils nur eine person betritt den ausstellungsraum und verändert die position eines objekts der von benedikt steiner komponierten ordnung, vollzieht eine geste der veränderung. die dadurch entstandene um- ordnung gefundener sowie gemachter artefakte bleibt für die dauer der ausstellung bestehen und zeugt von der kontingenz, die jedem ordnungsprinzip innewohnt. es entstehen modelle von bezügen und beziehungen zwischen den für sich stehenden objekten; bezüge, die jeweils auch ganz anders sein könnten.

„(…) und dazu die entdeckung einer radikalen kontingenz, die nicht nur die offenen spielräume einer ordnung nutzt, sondern die ordnung selbst antastet. eine solche ordnung kann nicht nur in unordnung ausarten, sie kann auch in eine andere ordnung übergehen; sie kann anders sein, als sie ist.“ (bernhard waldenfels: grundmotive einer phänomenologie des fremden, s. 19)

material: diverse

auslage von griesbacher und tafner
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2018/2022