benedikt steiner dichtung in sprache, bild & raum

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<p>spuren in einem – verortungen</p>

spuren in einem – verortungen

kollektive performance

>>> f23, wien

>>> alte schmiede, wien

>>> erbsenfabrik im brick-5, wien

>>> salon brestel, wien

>>> theater rampe, stuttgart

>>> neubad, luzern

funken von erkenntnissen, ahnungen und intuitionen unmittelbar in skulpturale sprachformen umwandeln; schreibend dem vorbewussten rumoren nachspüren, dem entstehen und abebben von sinn. texte als felder, als spuren innerer prozesse, selbst wiederum prozess; gebilde im übergang von fest zu flüssig, hin zum schweben – jeweils stabil genug, um für sich zu stehen, jedoch mit etlichen offenen enden. erst in gesprochenen querverbindungen und unverhofften kombinationen leben die texte ganz auf; im improvisierten querlesen – alleine, zu zweit, mit vielen.

oder das publikum liest mit! beim gemeinsamen sprechen werden die im raum verteilten texte improvisierend neu zusammengesetzt, im sprechen vermengt: plötzlich ein chor, spontane dialoge und verknüpfungen; oszillierend zwischen kakophonie und gleichklang. ein ephemerer sprachraum spannt sich auf, der nur so lange besteht, wie er sprechend und hörend von den beteiligten erzeugt wird – fragil und höchst lebendig!

(2018, fortlaufend)

>>> text: fast weit