BENEDIKT STEINER

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WERKSTÄTTEN FÜR WAHRNEHMUNG


Spuren in einem – Verortungen.

Spuren in einem – Verortungen.

2018/fortlaufend

Text/Performance/Prozess/

der Text, das Textfeld, das Gedicht als Orte der Umarbeitung von Erlebtem, Erahntem, Erkanntem. Annäherung und Umkreisen; Abtasten seiner selbst. Sprache wird zu Material, Text zu Skulptur. kann so, so oder so gelesen werden. Zeile A von Text A’ wird offen für Zeile B von Text B’. jedes Gebilde steht für sich, wurde geformt, ist entstanden. und bietet zugleich etliche offene Enden für die Umliegenden. fest genug und doch beweglich; die Möglichkeit, voller Klarheit zu schweben.


der Versuch einer Sprache der Empfindung, einer Sprache für das Vorsprachliche. ein Index des Empfindens; fortlaufende Arbeit; Texte kommen hinzu, der Wandel nimmt seinen Lauf. Version A, B, C… der Prozess ist die Arbeit! daraus herausgegriffenes Material wird zur Ausgangslage für Lesungen, kollektive Performances, Erforschungen des Ungemachten. das Publikum liest mit, der Autor verschwindet, die Verhältnisse werden verflüssigt. plötzlich ein Chor, unabsehbare Verknüpfungen, virtueller Text, Kakophonie. immer und immer wieder aufs Neue; Spuren in einem.


Projektbegleitung: Ferdinand Schmatz, Roswitha Peintner